Der SPD-Kreisvorstand Tübingen lehnt die Einführung von Studiengebühren für das
Erststudium ab.
Der SPD-Kreisvorstand Tübingen lehnt die Einführung von Studiengebühren für das
Erststudium ab.
Angesichts der bekannt gewordenen Pläne einiger Bundesländer kommt es aber jetzt seiner Ansicht nach darauf an, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sozialverträglich und gerecht zu gestalten. Wenn wahr wird, was etwa Bayern und Baden-Württemberg planen, würde dies eine Auslese der Studierenden nach Einkommenslage der Eltern bedeuten. „Der Anteil der Studierenden, die aus einkommensschwachen Familien stammen, ist jetzt schon zu gering. Mit der Einführung von Studiengebühren wird sich dieser Anteil aber weiter verringern. Angesichts der allseits bekundeten Forderung, Deutschland brauche mehr Akademikerinnen und Akademiker, um wettbewerbsfähig zu werden, wäre eine solche Politik inkonsequent und grundlegend falsch“, so der Kreisvorsitzende Martin Rosemann. Zudem sei jetzt schon absehbar, dass die Gebühren den Hochschulen nicht vollständig zufließen würden. „Studiengebühren werden unweigerlich
dazu führen, dass die Landesregierung den Hochschuletat zusammenstreicht. Der nächste Schritt ist dann die Erhöhung der Studiengebühren. Gleichzeitig ist nicht erkennbar, wie die CDU es jungen Menschen aus einkommensschwachen Familien ermöglichen will, ein Studium aufzunehmen. Die Flucht in die Verschuldung kann es ja nicht sein. Eine solche Haltung kann man nur als konzeptionslos und ohne Sinn für soziale Gerechtigkeit bezeichnen“, so der Pressesprecher des SPD-Kreisvorstands Matthias Chardon.
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