Martin Rosemann erneut SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Tübingen

Veröffentlicht am 14.11.2016 in Pressemitteilungen

Am Samstag, den 12. November, hat die SPD-Basis im Wahlkreis Tübingen-Hechingen den amtierenden Bundestagsabgeordneten Martin Rosemann erneut zum Direktkandidaten für den Bundestag gewählt. Bei der Nominierungskonferenz in der Ofterdinger Burghofhalle stimmten die SPD-Mitglieder aus dem Landkreis Tübingen sowie sechs Städten und Gemeinden des Zollernalbkreises mit überwältigender Mehrheit für den promovierten Volkswirt, der seit 2013 im Parlament sitzt. Mit 116 von 119 abgegebenen Stimmen erzielte Martin Rosemann ein Ergebnis von über 97 Prozent.

Zuvor stimmte Martin Rosemann die anwesenden SPD-Mitglieder in einer kämpferischen Rede auf den kommenden Wahlkampf ein. „Ich mache Politik nicht für eine Ideologie, sondern um die Lebensumstände im Land zu verbessern. Unser Ziel ist es, die Verhältnisse nicht so nehmen wie sie sind, sondern sie zum Guten zu ändern“, so Rosemann. „Wir machen Politik für diejenigen, die nur ihren Kopf und ihre Hände haben, um ihr Geld zu verdienen. Deren Lebenswirklichkeit muss der Maßstab unserer Politik sein.“

 

Sozialer Zusammenhalt als zentrales Wahlkampfthema

Rosemann verwies auf die zahlreichen Reformen, die die SPD in der Großen Koalition umsetzen konnte, etwa den gesetzlichen Mindestlohn, die Mietpreisbremse, die Begrenzung von Leiharbeit und Werkverträgen, das Elterngeld Plus, die Verbesserungen in der gesetzlichen Rente sowie die Entlastungen in Milliardenhöhe für die Kommunen. „Mit dieser Politik haben wir mehr soziale Gerechtigkeit im Land geschaffen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gestärkt“, so Martin Rosemann auf der Nominierungskonferenz. Jetzt müsse es für die SPD darum gehen, diese Erfolge zu vermitteln und diesen Weg weiterzugehen. „Gelingt es uns, die Frage des sozialen Zusammenhalts und die Bedeutung einer modernen Gesellschaft zu den großen Wahlkampfthemen zu machen, dann haben wir alle Chancen im kommenden Jahr.“

In seiner Rede bilanzierte Rosemann auch seine bisherige Arbeit in der SPD-Fraktion sowie im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Zu den Erfolgen, an denen er maßgeblich mitgearbeitet habe, zählte er die Schaffung flexibler Übergänge in die Rente. „Wir brauchen keine Diskussion über ein höheres Renteneintrittsalter, wie es aus CDU/CSU gefordert wird, sondern wir brauchen flexible Lösungen, die der Lebensleistung der Beschäftigten gerecht werden und sich an deren individuellen Bedürfnissen orientieren.“ Hier habe die Koalition wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht.

 

Auch als Leiter der Projektgruppe „Neue Zeiten“ der SPD-Fraktion sei es sein Ziel, konkrete Lösungen zu erarbeiten, die zur Lebenswirklichkeit der Menschen im Land passen, so Martin Rosemann weiter. „Es geht darum, die Möglichkeiten des digitalen Wandels im Interesse der Beschäftigten zu nutzen und Arbeit, Familie und Privatleben in unterschiedlichen Lebensphasen unter einen Hut bringen zu können. Das bedeutet auch, Männern und Frauen eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zu ermöglichen.“

 

Ansprechpartner und Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger

Auch auf regionaler Ebene habe man in den letzten Jahren wichtige Erfolge erzielen können. „Die B28a wird endlich gebaut, die B27 ist im vorrangigen Bedarf des neuen Bundesverkehrswegeplans, das GVFG geht weiter und die Finanzierung der Regiostadtbahn ist damit gesichert“, so Martin Rosemann.

Als wichtigen Schwerpunkt seiner Abgeordnetentätigkeit betonte er zudem die Präsenz in im Wahlkreis sowie als Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. „Zum Anspruch der SPD gehört, dass wir uns als Helfer vor Ort verstehen – für einzelne Menschen ohne starke Lobby im Rücken, ohne große finanzielle Mittel“, so Rosemann. „Ich will eine Anlaufstelle für alle bieten, die Unterstützung benötigen.“ In verschiedenen Fällen habe er ganz konkret Hilfe leisten und zur Lösung von Problemen beitragen können. „Auch solche scheinbar kleinen Erfolge treiben mich an und motivieren mich für die kommenden vier Jahre.“

 

„Hoffnung und Zuversicht gegen Unkultur der Angst“

Seine Rede beendete Martin Rosemann mit einem flammenden Bekenntnis zu Europa. „Die europäische Einigung ist ein beispielloses Friedensprojekt nach Jahrhunderten der Kriege auf dem Kontinent. Dieses Europa müssen wir gegen jegliche nationalistischen Parolen verteidigen.“ Rosemann rief dazu auf, der „Unkultur der Angst eine Kultur der Hoffnung entgegenzusetzen. Der Hoffnung, dass wir die Herausforderungen in Deutschland und in Europa gestalten können und gestalten werden.“

 

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