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"Integration fördern, Vorurteile bekämpfen“ – SPD-Kreisvorstand für ein besseres Integrationskonzept

Veröffentlicht am 27.08.2008 in Pressemitteilungen

Der Kreisvorstand der Tübinger SPD fordert verstärkte Integrationsbemühungen für ein friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben aller Menschen in der Gesellschaft unabhängig von ihrer Herkunft und kulturellen Identität. „Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, haben mittlerweile selbst die Konservativen begreifen müssen“, so die Kreisvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke. „Wir brauchen Einwanderung und wir wollen jedem Menschen, der zu uns kommt, bestmögliche Chancen bieten, sich in unserer Gesellschaft zu integrieren, ohne die eigene Kultur verleugnen oder aufgeben zu müssen.“

Dazu gehöre auch die Möglichkeit, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erlangen, ohne systematisch stigmatisiert und diskriminiert zu werden. In diesem Zusammenhang verweist die Kreisvorsitzende auf den kürzlich erschienenen Bericht des UN-Komitees zur Beseitigung von Rassismus (CERD), der massive Kritik an der deutschen Einbürgerungspraxis geübt hat. Insbesondere in Baden-Württemberg beinhalte der Fragebogen zur Einbürgerung dem Bericht zufolge diskriminierende Formulierungen, die gerade Einwanderer aus islamisch geprägten Ländern betreffen würden. „Einmal mehr haben die üblichen Verdächtigen der Baden-Württembergischen CDU bewiesen, dass sie Einwanderungswilligen nach wie vor mit Vorurteilen begegnen“, so Kliche-Behnke weiter. „Nach der vielfältigen schon früher geäußerten Kritik sollte spätestens der Bericht einer Expertenkommission der Vereinten Nationen Anlass genug sein, diese diskriminierende Praxis endlich zu beenden.“

Stattdessen sollten nach Ansicht der Kreisvorsitzenden verstärkte Bemühungen unternommen werden, um einwanderungswilligen Menschen auf positivem Wege Kernpunkte und Werte unserer Kultur zu vermitteln und damit beiderseitig Toleranz zu fördern. Dies müsse in allen gesellschaftlichen Schichten und Alterstufen vorgenommen werden, beginnend mit der frühesten Schulbildung. „Gerade in einer Stadt wie Tübingen könnte die Vermittlung interkultureller Kompetenzen zudem durch die Bereitstellung entsprechender Hochschul- und Universitätslehrstühle unterstützt werden. Dort Nachhilfe-Unterricht in Integrationsfragen zu nehmen, würde ich auch den Herren Oettinger, Rech und Mappus dringend empfehlen“, so Kliche-Behnke abschließend.

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